Samstag, 21. April 2018

What if Punk never happened?

Nach dem Demo ging's bergab! Das hört man immer wieder. Im Falle von The King Blues trifft das allerdings nicht zu. Die wurden tatsächlich immer besser. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich gar nicht ob sie überhaupt ein Demo herausgebracht haben. Wie dem auch sei, vor kurzem hab ich mir mal wieder die "Save the world, get the girl" angehört und der letzte Song stellt die Frage: "What if Punk never happened?"

Mega Song und der Text ist der Wahnsinn!!!
Bitte ganz anhören!


Mittwoch, 18. April 2018

AEF - Tattoo Fest 2018

So, mal wieder n bisschen Leben auf dem Blog.

Grund hierfür sind massive Ansagen von Freunden und Bekannten und das im Juni stattfindende AEF-Tattoo Fest. Das Orgateam hat sich diesmal echt ganz schön was einfallen lassen und es werden neben diversen Bands aus Stuttgart und Umgebung auch zahlreiche Tätowierkünstler aus der gaaaaanzen Welt am Start sein. An diesem Wochenende bekommt man die Möglichkeit von unfassbar guten Künstlern sich pricken zu lassen, bei Hardcore und Punk steil zu gehen und sich einfach mal wieder so richtig gepflegt einen reinzulassen. Oder vielleicht sogar genau anders herum.... wie früher halt.

Also ich supporte das ganze natürlich voll und ganz und kann nur jedem empfehlen dort aufzuschlagen. Be there or be square!!!



AEF Tattoo Fest 2018
08. & 09. & 10. Juni 2018 @KJH Hallschlag in Stuttgart


08.06.2018 FREITAG
doors: 19:00 Uhr / 6.- EUR

20:00 – 20:30 Helmut Cool
20:50 – 21:20 Mofakette
21:40 – 22:20 Arsen
22:40 – 23:40 Hysterese


09.06.2018 SAMSTAG
doors: 10:00 Uhr / 12.- EUR

TATTOO ACTION 10:00 Uhr – open end

19:20 - 19:50 Loose Suspense
20:05 - 20:35 Exposure
20:40 - 21:10 Minus Youth
21:20 - 21:50 Nametaker
22:10 - 22:40 Spirit Crusher
23:00 - 00:00 Empowerment


10.06.2018 SONNTAG
doors: 10:00 Uhr / 12.- EUR

TATTOO ACTION 10:00 Uhr – 21:00 Uhr

17:00 – 17:30 Zystem
17:50 – 18:20 Iron Gates
18:40 – 19:10 KER
19:30 – 20:00 Corrosive
20:20 – 21:00 Bastard Royalty

TICKETS:
Es wird 100 limitierte Tickets für 25.- EUR im pre-sale geben. Nicht online, sondern nur bei diversen Stellen in Stuttgart. (wird noch bekannt gegeben)
Klaro kann man auch am Freitag an der Abendkasse ein 25.- Weekend Deal kaufen.
Für jeden Tag gibt es Whristbands.

more infos, please follow:
facebook.com/antiestablishmentfestival
instagram.com/aef.tattoo.fest

Venue Adresse:
KJH Hallschlag / Sigmund-Lindauer-Weg 9 / 70376 Stuttgart

Sonntag, 14. Januar 2018

Manchester


So, lange ist es her dass ich was gepostet habe. Grund hierfür ist wohl mein Jobwechsel und die daraus resultierende fehlende Internetfähigkeit. Das sagt wohl einiges über meinen alten Job oder? Naja es gibt wirklich schlimmeres als nicht mehr so aktiv im Netz surfen zu können. Da "Erlebt" man dann auch tatsächlich wieder das reale Leben und das ist ja eh um ein vielfaches schöner und interessanter. 
 
So habe ich gemeinsam mit meinen Freunden einen realen Trip ins noch realere Manchester unternommen. Hier nun der Reisebericht:
 
Dieses Jahr ging es also nach Manchester. Endlich! Manchester stand wegen vieler Gründe ganz weit oben auf meiner Liste und da man von Stuttgart aus relativ easy und für schmales Geld dahin kommt war es eine Woche vor Weihnachten soweit. 
Weihnachten, das zelebrieren die Engländer ja ganz schön. Die Strassen, Shops und die Pubs sind geschmückt bis unter den Dachgiebel. Manche finden das wohl übertrieben, ich bzw. wir haben es eigentlich ganz schön abgefeiert. Selbst der größte Weihnachtsmuffel bekommt hier Lust auf die Jesusgeburtstagsparty. Aber beginnen wir von vorn.

Angekommen in Manchester ging es per Bahn in die City. Unser Hotel lag gleich neben der Picadilly Station und konnte deshalb sofort bezogen werden. Das Motel One kann ich wirklich nur empfehlen. Sehr zentral, äußerst sauber und die Lobby lädt zum verweilen und zum Cocktails/Whiskey trinken ein.
Nachdem einchecken ging es dann auch los. Ganze 5 Meter haben wir geschafft und schon ging es ins erste Pub, dem Monroes Hotel. 

Der Geruch von Chlor war allgegenwärtig aber sowas schreckt uns ja nicht ab und das war dann auch der Auftakt zu einem spektakulärem Abend. 
Es ist unmöglich aufzuzählen wo wir überall waren. Wie kleine Teenager sind wir von einem Laden ins andere gerannt und haben uns die verrücktesten Getränke einverleibt. Essen waren wir Malaysisch und was trinkt man da wohl? Genau, österreichischen Gewürztraminer! Ja und so ging es dann den ganzen Abend auch weiter. Hervorheben möchte ich die Odd Bar. Kleiner aber feiner Pub mit DJ. Hier hätte eigentlich Endstation sein sollen aber "leider" lag ne Disco oder Club oder was weiss ich wie man das nennen soll auf dem Heimweg und der Rest ist Geschichte.



So, wir sind alle keine zwanzig mehr und deshalb ging es uns am nächsten Morgen auch furchtbar schlecht. Ab ins nächste Pub zum frühstücken in der Hoffnung, dass die Lebensgeister zurück kommen. Das Frühstück war ok, der O-Saft äußerst dünn und der Kaffee war alles nur kein Kaffee. Nach dem Frühstück waren alle wieder fit! Alle? Nein! Ich natürlich nicht. Deshalb waren die nächsten Stunden ,welche wir mit Shopping verbracht haben, für mich eine Tortour. Ich war ein Schatten meiner selbst. Ein Häufchen Elend in einer englischen Arbeiterstadt. Ich war fertig! Aber dann, sahen wir den Pretty Green Store und so langsam kam Leben in meinen Körper. Ich mag die Sachen ja echt sehr gerne und die Qualität ist auch wirklich gut. Fündig wurde ich dann doch nicht, was aber wohl eher an der Tatsache liegt, dass unsere Garderobe keine weiteren Jacken mehr verträgt. 

Danach Sightseeing beim Gotham Hotel mit einer Lehrstunde in Brutalismus. Dieses Wort werde ich ja ab sofort in mein Repertoire mir einfließen lassen. Herrlich dieser Brutalismus.
 
Nächster Stop war der OiPolloi Shop. Ein Pflichtbesuch für jeden der auf gute Klamotten steht. Ich war mega begeistert von dem Laden und kann wirklich nur jedem empfehlen mal dort oder auf deren Homepage vorbei zu schauen. Es lohnt sich.
Da unser Magen knurrte und manche auch schon wieder Durst verspürten ging es kurz ins Hotel und dann zum Essen in das vegane Restaurant V-Rev-Vegan Diner.  


Es war der Wahnsinn! Unfassbar leckere Burger und sehr gute Pommes wurden gespeist und man konnte sich gestärkt ins Nachtleben begeben. 

Da wir aber trotzdem den Abend zuvor in den Knochen spürten und wir am nächsten Tag nach Bolton wollten, wurde es ein gediegener Abend in wohl einem der schönsten Pubs der Stadt. Das Crown & Kettle ist wirklich unfassbar alt und schön. 

Hier hab ich wohl auch eines der besten Biere meines Lebens (Name hab ich vergessen) und das vermutlich abscheulichste Bier meines Lebens (Namen wusste ich nie und will ihn auch nicht wissen) getrunken. Ein Stout das nach Kaffee und Schokolade schmeckt und im Abgang scharf wurde. Wer braut/braucht denn sowas? Pfui daibl!!! Die Kollegen haben es reingepresst. Ich war dann eher das Weichei und habe bis zur nächsten Runde gewartet. Wie sangen schon Eisenpimmel? "Bau keine Scheisse mit Bier!"
Nachdem die letzte Runde getrunken war und es noch einen letzten Absacker im Hotel gab, ging es dann auch ins Bett.
 
Am Abend zuvor gab unser internerner Tripadvisorbeauftragte den Tipp, dass das Common wohl unter den 50 besten Frühstückslokalen in England gehört. Grund genug es auszutesten


Ich war jetzt wirklich schon oft auf der Insel und ich bin bekennender Fan vom Frühstück aber so ein gutes English Breakfast hatte ich tatsächlich noch nie. Hier stimmte einfach alles! Naja, leider war der Kaffe nicht wirklich der Hit aber in England trinkt man eben dann doch eher Tee. Also, wer mal nach Manchester möchte dem kann ich das Common nur wärmstens empfehlen.

Da der OiPolloi gleich um die Ecke war ging man nochmal rein und kaufte die Sachen für die man einen Tag zuvor zu unsicher war. Wir sind eben alles schwache Menschen. Dann Sachen ins Hotel gebracht und ab mit dem Zug nach Bolton.

Ein Stadionbesuch ist mittlerweile fast schon Pflicht wenn man auf der Insel ist. Da in Manchester ja der ein oder andere Club beheimatet ist, lag es ja auch nahe. Leider war es uns nicht vergönnt zu United, zu City oder zum FC United of Manchester zu gehen/sehen. Deshalb fiel die Wahl auf den zweitligisten Bolton Wandereres. Tickets zu ordern war mega easy und da man im Vorfeld nur gutes über das Stadion gehört hat ging es auch gut gelaunt auf den Weg. 



Der obligatorische Pubbesuch musste aufgrund fehlender Zeit leider ausfallen und deshalb ging es gleich ins Stadion. Das Stadion war in der Tat schön. Das war es aber auch! Stimmung war nicht gut und das Spiel hatte Kreisliganiveau. Das war echt ein schlimmer Kick. Ein Highlight war wohl noch das sehr kalte Bier und das lauwarme Pie. Naja, Haken dahinter, ab nach Manchester ins Pub und dort City gegen Tottenham ansehen. Nach längerer Suche wurden wir fündig und das Spiel sowie das exorbitante Bier haben den Boltonkick schnell vergessen gemacht. Das war schon echt ne andere Hausnummer und uns war allen klar, dass wir beim nächsten mal intensiver nach Tickets für die PL schauen werden.
Nach dem Spiel nen Happen gegessen und dann ging es wieder ins Nachtleben.


Ja und diese Nacht war in der Tat.... anders. Samstagabend ist das Party- und Fussballvolk unterwegs und das hat man irgendwie relativ schnell gespürt. Den ersten Pub haben wir nach drei Minuten verlassen und im nächsten wurden wir auch nicht alt. Die Stimmung war einfach zu strange. Ein falscher Blick hätte wohl gereicht und die Kacke wäre am Dampfen gewesen. Nach kurzer Beratschlagung ging es ins Pub um die Ecke. Sehr schöner Pub mit Livemusik. 

Der erste Drink wurde geordert und ich verspürte Gelust nach einer Zigarette und Kollege Felix wollte frische Luft schnappen. Gefühlte 5 Sekunden nachdem ich mir die Zigarette angezündet habe ging vor unseren Augen eine Schlägerei los. Die Einzelheiten erspare ich euch jetzt mal. Kaum nachdem es vorbei war kam auch schon der Nächste der Trouble mit nem Taxifahrer bzw. dem Taxi suchte. Jesses, was war denn da los? All das hat uns dann dazu bewogen ,dass man den Abend dann eher in der Lobby ausklingen lässt.

Da der Deutsche ja bekannt dafür ist im Urlaub dorthin zu gehen wo er schon war, gingen wir für unser letztes Frühstück nochmals ins Common. Es war wieder der Wahnsinn und spätestens jetzt gab/gibt für mich gibt es keine Frühstücksalternative in Manchester.
Nach dem Frühstück ging es dann zum Flughafen und nach ziemlich langer Eincheckprozedur zurück nach Stuttgart.

Es war mal wieder wunderschön auf der Insel, wenngleich auch anders als sonst. Manchester ist keine schöne Stadt wie London oder Bath. Es hat schon ne rauhe Seele die Industriestadt aus dem Norden und das sieht man eben. Aber auch das ist England. Duisburg ist ja jetzt auch nicht Hamburg. Trotz allem hat es einen besonderen Charme und wir waren uns alle einig, dass ein weiterer Besuch sehr wahrscheinlich ist. Das nächste mal wird dann aber mal die Stadt um den Northern Quarter erkundet....Gefrühstückt wird aber im Common

Freitag, 13. Oktober 2017

Harmony Schlumpf ist sauer ...

Nachdem die Schlümpfe ja tatsächlich Gargamel zu ihrem Bürgermeister gewählt haben bin ich ja eher auf Distanz zu den kleinen blauen Gestalten und ihrem Dorf gegangen. Ich konnte und kann es immer noch nicht fassen was sie da getan haben. Sie schaufeln nicht nur ihr eigenes Grab sondern haben es dem verrückten Typen erlaubt, dass er auch außerhalb des verwunschenen Landes sein Unwesen treiben kann. Gargamel pinkelt jeden und alles an und der Rest sieht dabei zu wie er seine wahnsinnigen, gefährlichen und Inhaltsleeren Gedanken verbreitet. Man muss nicht Nostradamus heißen um zu wissen, dass das alles nicht gut gehen kann!
Harmony Schlumpf geht das ganze Treiben wohl richtig auf den Sack und hat einfach mal seinem Unmut zum Ausdruck gebracht. 

Samstag, 7. Oktober 2017

Interview Rob Franssen - Born from Pain

So, es ist mal wieder an der Zeit für ein Interview. Die Wahl fiel diesmal auf Rob von Born from Pain. Rob ist schon ultra lange dabei und ist ein sehr sympatischer Typ. Deshalb fiel die Wahl auf ihn. Rob hat auch mal gezeigt wie schnell und unkomplziert so ein Interview ablaufen kann. Die Fragen kamen nach zwei Stunden beantwortet zurück. Chapeau Herr Franssen.


Hallo Rob wie geht’s dir?

Hi, alles gut hier. Busy aber das ist nicht schlimm.

Deine Band Born from Pain gibt es ja nun auch schon seit 20 Jahren. Was waren denn bisher Deine persönlichen Highlights?

Bor, da gibt es vieles. Wacken, Summerbreeze, WFF, Persistence Tours, Napalm Death / Six Feet Under support tours, Viele super headline Tours und Clubshows. Touren in Süd und Nord Amerika... Zu viel um zu nennen.

Gibt es noch irgendetwas was ihr als Band unbedingt noch machen bzw. erreichen wollt?

Ich würde persönlich noch gerne mal nach Australien und noch ein paar andere Sachen machen wollen. Pinkpop zum Beispiel. Das ist ein Riesen Festival da wo wir herkommen in Holland. Machen auch hin und wieder harte Bands. Fände ich einfach mal geil haha. Aber eigentlich ist auf Tour gehen mit guten Bands die auch Freunde sind, wo man jeden Abend den Klub abreißt das geilste. Könnt ich machen bis ich 80 bin.

Was wäre denn dein Wunsch-line-up für ne zweiwöchige Tour?

Hatebreed, Madball, Terror, Born From Pain. Oh warte, gibt es im Januar ja! Haha nee im Ernst, das ist schon ein Traumline up . Ultra geil! Besonders viel Bock drauf !
Raus mit Iron Maiden wäre vielleicht noch besser , aber das war es dann auch :)

Kommen wir mal zu Deiner Person. Wenn man Dir auf Instagram folgt, merkt man schnell, dass Du noch einige Interessen mehr als HC hast. Fussball, Sneaker, Bier und Casual Clothing sind da ja ganz vorne mit dabei. Das alles ist ja genau nach meinem Gusto. Deiner Leidenschaft für einen bestimmten Verein gehst Du ja auch mit regelmäßigen Stadion besuchen nach. Um welchen Verein handelt es sich denn und bist du dann bei jedem Heimspiel am Start?

Da bist du ja sehr aufmerksam ;) Ich geh seit ich 9 Jahre alt bin zu Roda JC Kerkrade und da bekommt man mich auch nie wieder weg. Ich gehe zu jedem Heimspiel wo ich nicht mit der Band unterwegs bin. Das sind schon viele Spiele im Jahr.

Gehts auch mal Auswärts an den Start? Wenn ja, was sind denn Deine Favoriten wenn es um Auswärtsfahrten geht?


Ja Auswärts auch. Ich war sehr busy am Anfang dieser Saison und da hat das noch nicht so richtig hingehauen aber diesen Monat gehts wieder los. Die Freundschaft, der Vibe und das Bier machen Auswärtsfahrten zum geilsten. Ist fast wie auf Tour gehen, nur ist der Bus größer und die Mitreisenden ignoranter haha. Die eine Saison als wir abgestiegen sind war eigentlich die geilste weil man da noch in Stadien kommt die nicht so mega modern sind. Davon hat man eh wenige gesehen von innen weil wir die 41 Jahre davor immer Eredivisie gespielt haben. Auswärts nach Maastricht war das letzt Jahr auf jeden Fall das Highlight. Erzfeinde in Relegationsspiele schlagen; besser wird es nicht! Randale und Bier in Mengen am Start. Top Spiele gewesen!

Du oder ihr habt ja auch ein paar Shirts und andere Sachen an den Start gebracht bzw. hast Du mit South XVI ein eigenes Label am laufen. Kannst Du mir da mal mehr darüber erzählen?


South XVI kommt vom Namen des Block wo wir stehen während Kerkrade Spiele; Z16 (zuid/süd 16). Das ganze ist vor Jahren mal gestartet als wir aktiver werden wollten in der Kerkrader Fanszene. Wir haben immer balanciert zwischen klubrelatierte Sachen (aber mit Style!) und reine Casual relatierte Sachen. Mützen, Crewnecks, Buckets, Pins, usw. haben wir da auch schon alles gemacht. Da wir immer schon sehr casual/streetstyle Klamotten interessiert waren und getragen haben (das war in unsere lokalen HC szene auch immer angesagt bei ein Teil der Leute), war das irgendwie auch eine logische Entwicklung. Vor der Zeit hat die Band so viel Zeit beschlagnahmt dass es eigentlich nicht möglich war so etwas gut zu machen. South XVI ist also ein Label, das sich konzentriert auf Casual interesseierte Leute und lokale / Klubkultur. Das ganze mit einem gewissen Level an Style und Qualität.

Wo kann man den die Sachen beziehen?


Über unsere XVI facebook Seite oder über http://xvistore.bigcartel.com/



 

Wie schon oben erwähnt trinkst Du ja auch gerne mal ein Bierchen. Was sind denn hier Deine bevorzugten Marken oder Biere?

Brand, Gulpener, La Trappe, La Chouffe, Stauder von den bekannteren / grösseren Brauereien. Dann gibt es noch ne Menge Craft- und lokale Biere die super sind. Zu viel um zu erwähnen. Aber für ein Chouffe Houblon oder Gulpener Chateau Neubourg kannst du mich Nachts wach machen haha

Was ist Deine „Favourite Bier Spots“ Worldwide?

Puuuhhhh, das ist jetzt ne schwierige Frage. Bei mir muss da nicht nur die Auswahl und das Bier an sich gut sein, aber auch der Vibe. Biercafe Olivier in Utrecht ist oberhammer, Hijgend Hert in Vijlen auch, Cafe Pelt in Heerlen und zum einfach nur saufen liebe ich das Soul Hell Cafe in Essen und Cafe Bluff in Heerlen am liebsten. Aber da gibt es um EINIGES mehr an Auswahl für beide Gelegenheiten! 

Mit welcher Person würdest Du am liebsten mal ein gepflegtes Herrengedeck trinken und warum?

Mit Steve Harris von Iron Maiden. Ich glaube aber nicht dass der viel trinkt haha. Aber dabei könnte man sich über Fussball unterhalten und er soll mir noch die beklopptesten Iron Maiden Tourgeschichten erzählen. Bestimmt gut! Ich begegne aber immer wieder Leuten oder sehe sie im Fernsehen/lese über sie, wo ich denke, mit dir würde ich mal gerne einen Abend an der Theke verbringen. Es gibt so viel gutes Bier, gute Gespräche aber so wenig Zeit!

Ok, kommen wir zu unsere allseits beliebten Entweder-oder Rubrik:


One Voice oder Set it off?

Set It Off
Bei One Voice war ich irgendwie gerade einwenig weg von AF und habe die nicht so bewusst wahrgenommen wie andere. Mit Set It Off war das genau das Gegenteil.

Adidas oder Nike?

ADIDAS!

Stone Island oder CP Company?

Puh, schwierig, langsam ist SI im Mainstream angekommen und hat noch wenig echt geiles dabei. Ausserdem geht mir so ne Co-op mit Supreme aufn Zeiger. Find ich scheisse.
Also nehme ich CP!

Steh- oder Sitzplatz?

Stehen!

Weizen oder Pils?

Pils. Eindeutig. Weizen trink ich 1 Glas von und dann genügt es. Aber hin und wieder mal gut zu trinken.

Freitagabend Spiele oder Samstagnachmittag?

Freitagabend. Flutlicht am liebsten. Traditioneller Spieltag in Holland war ja immer Sonntagmittag. 14.30. Samstagmittag gab es bei uns eigentlich nie. 

Couch oder GYM?


Ich möchte gerne Gym sagen und das war auch mal so, aber im Moment ist es leider Couch haha

Van Nistelrooy oder van Basten?

Van Basten obwohl der als Typ ein Honk ist und als Trainer schon ganz. Vielleicht doch Van the man....

Fritten mit oder ohne Zwiebeln?

Ohne. aber mit Erdnusssoße! Am liebsten noch mit Knoblauchsauce und sweet chili dazu. HAMMER!

Start Today oder Break Down the Walls?

Break down The Walls. Die Platte hat mein Leben geändert. Ich wurde damals SXE und vegetarier wegen der Platte. Fun Fakt; ich wurde erst nicht SXE weil ich so überzeugt war von der Message sonden weil ich die Mucke so geil fand und vor allem weil die mit ihren Sportklamotten so Jock/College aussahen. So sind wir auch immer rumgelaufen und das war irgendwie eine Wiedererkennung. Paar Monate später war ich dann auch überzeugt von der Message, aber überzeugt hatten mich andere Sachen ;)

ZX 5000 oder ZX 500?

ZX500. Find ich einfach noch immer den geilsten Adidas trainer.

Deutsches, Holländisches oder Belgisches Bier?

Belgisches für alles was kein Pils ist. Für Pils deutsches.

Fjäll Raven oder North Face?


Fjällraven

Rambo oder Rocky?

Rocky. Jeder liebt eine Underdog Geschichte!

Madball oder Terror?

Sohn oder Tochter? Beide!

Ellesse oder Sergio Tacchini?


Ellesse, obwohl da jetzt die Verramschung auch schon losgeht. Tja!

IPA oder Stout?

IPA. Stout ist überhaupt nicht mein Ding. Ein echt gutgezapftes Guiness kann ich mir hin und wieder mal geben , aber das ist wie mit Weizen. Reicht mir dann auch.

Van Gerwen oder van Barneveld?

Van Gerwen, obwohl Barny echt ein Anti-Held ist. Aber hey,  Darts ist eh nicht sooo geil also egal! haha

Backfire oder Deviate?

Backfire. Sind zwar aus Maastricht aber man kann ja nicht alles haben...

Singen oder Bass spielen?

Singen. Ich war der schlechteste Bassist den BFP je hatten. FAKT!

Burberry oder Barbour?

Barbour. Einer meiner Lieblingsmarken

Kölsch oder Helles?

Hmmm, mag ich beide sehr. Ich sag mal Helles.

Ok, ich danke Dir für Deine Mühe und Deine Zeit. Die letzten Worte gehören Dir:


Danke für dein Interesse und mal ein Interview so wie ich es noch nicht gemacht habe. Dank dafür! Sollte man mal auf ner Born From Pain Show sein quatscht mich an und trinkt ein Bier mit mir an der Bar. Checkt auch regelmässig die XVI Seiten. Kommt demnächst einiges an neuen Sachen!
Prost!

Samstag, 9. September 2017

Biographien


Also Biographien bringen mich schon oft an meine Grenzen. Ich schaffe es häufig nicht die Bücher bis zum Ende durchzulesen, weil es mich früher oder später langweilt. Zu oft ist es einfach ermüdend und ich schaffe es nicht am Ball zu bleiben. Schade eigentlich, denn in der Regel habe ich richtig Bock auf die Bücher weil mich ja die Typen und ihre Lebensgeschichten interessieren.

Es fing ja schon ganz früh an. Mein allererste selbstgekauftes Buch war Toni Schuhmacher's „Anpfiff“. Heute ein Klassiker und schon als kleines Kind wusste ich die einfache Erzählweise vom Toni zu schätzen. Eigentlich ein guter Start in meine Biographienlaufbahn.

Dann war erstmal Schluss mit Lesen, weil andere Sachen wichtiger wurden und erst mit Johnny Cashs „CASH“ war ich zurück im Bio-Business. „CASH“ ist für mich die wohl beste Biographie die jemals geschrieben wurde. Hier stimmt einfach alles. Die Story, die Schreibweise, seine Lehren und Weisheiten und die Message die er verbreiten möchte haben mich schon mehrmals wieder dazu verleitet es zu lesen. Dieses Buch ist fantastisch!

Dann kamen natürlich immer wieder neue dazu. Bei Hans Söllner dreht es sich leider primär um seine Gerichtsverhandlungen.

„Bud Spenser“ war leider eines der Bücher die ich nicht zu Ende gelesen habe und alle Bruce Springsteen Biographien sind leider sehr trocken.


Mötley Crües „The Dirt“ spielt natürlich in einer ganz anderen Liga. Hier wird pure Unterhaltung geboten. Auch wenn nur die Hälfte davon stimmen sollte, ist es unfassbar was die Jungs alles erlebt und überlebt haben.

Jetzt liegen meine Wurzeln ja im Hardcore und da kam es mir natürlich sehr gelegen, dass auch in dieser Szene einige Herren zu Stift und Papier griffen um uns an ihrem bisherigen Leben teilhaben zu lassen.

Den Anfang machte John Joseph. Aufgrund meiner limitierten Englischkünste sehr schwierig zu lesen. Aber ich glaube sogar, dass die Amis Schwierigkeiten hatten alles zu verstehen. Beim Lesen hatte ich dann auch oftmals Zweifel ob denn wirklich alles so geschehen ist wie Herr Joseph es schreibt. Ab dem Krishnakapitel war ich dann irgendwie raus. Da hat dann auch mein Duden nicht mehr mitgemacht. Ich hab dann einfach Mut zur Lücke bewiesen und nen Scheiss drauf gegeben ob ich jetzt wirklich alles richtig verstehe/übersetze. Trotzdem habe ich es durchgelesen und muss sagen, dass da schon ganz schön viel Selbstbeweihräucherung mitschwingt. Aber egal, Age of Quarell lässt ziemlich viel verzeihen.

Dann kam der Harley Flanagan dran. Der ist ja nicht mehr soooo down mit dem JJ und das kann man in seinem Buch auch ganz oft lesen. Der Harley lässt eigentlich an relativ wenigen Leuten bzw. an niemanden ein gutes Haar. Er lässt schon irgendwie jeden über die Klinge springen. Unterm Strich handelt das Buch aber ausschließlich von Cro Mags, dass er fast alles erfunden hat was mit Subkultur aus New York zu tun hat, über Drogen, ganz viel Namedropping, und über unfassbar viele Schlägereien. Also selbst mit gutem Willen muss man sagen, dass der Harley wohl früher nicht der gechillteste Typ in New York war und seine Fights jetzt auch nicht immer zu 100 Prozent nach den offiziellen Boxregeln abliefen.Aber was weiss ich schon von Survival on the Streets und der Lower East Side!? Das Buch ist gut und man bekommt sofort Bock auf Cro-Mags.

Last but not Least das Buch von Roger Miret. Darauf habe mich wohl am meisten gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Roger ist wohl mit Abstand der bescheidenste Typ aus dieser Riege und muss sich nicht damit brüsten alles und jeden erfunden zu haben. Ehrlich schreibt er von seinem Leben, seinen Selbstzweifeln und über seine Gefühle. Man merkt wie viel im Musik und natürlich seine Bands, ,allen voran Agnostic Front, bedeutet. Das Buch hat in der Tat eine gute Balance zwischen der Hardcoreszene und seinem Privatleben. Hier erfährt man noch wirklich viele interessante Anekdoten. Er bringt sogar Licht ins Dunkel um die Geschichte vom dem 12-jährigen Freddy und dem Skrewdriver T-Shirt. Eine sehr gute Story. Also ich habe das Buch tatsächlich in wenigen Tagen verschlungen und muss sagen, das „My Riot“ eine wirklich sehr gute und sehr authentische Biographie ist. Wer auch nur annähernd AF gut findet, der sollte sich das Buch holen. Ich bin Fan und würde mir wünschen, dass Roger auf Lesetour kommt und man vielleicht noch die ein oder andere Anekdote über Stigma erfährt. Das wäre mit Sicherheit noch ein weiteres Highlight.

Jetzt müssten nur noch Jimmy G., Stigma, Paul Bearer und Freddy nachziehen, dann wäre mein Interesse an dem ganzen gestillt.

So und jetzt wird, wie so oft in den letzten Tagen, die Victim in Pain und die One Voice aufgelegt, ein Bier aufgemacht und in den guten alten Zeiten geschwelgt.

New York und sonst nix!!!